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Huberty Johann, der alten, zuletzt in
Mellerjans wohnenden Familie Huberty angehörend, war 1723 bis 1767 Pfarrer
in Dalheim/Remich.
Plüger Heinrich, von 1785 bis gegen 1794
Kaplan in Mamer, starb am 27. Mai 1823 als Pfarrer von Syren. Stammte aus
Stemes in der Gretengasse.
Meyers Andreas,
Trinitarier
zu
Vianden.
1783, nach Aufhebung dieses Klosters unter
Joseph II.
kehrte er ins Elternhaus Wies am Eck zu Mamer zurück. Er verweigerte den
Eid auf die Konstitution und unterzeichnete am 10. Frimaire IX (1. Dezember
1800) einen Revers, als friedlicher Bürger zu leben.
Am
10. April 1806 leistet er den Eid auf das Konkordat und erbat gleichzeitig die
durch das Gesetz vom 2. Frimaire 11 (23. November 1802) vorgesehene Pension. Das
Dokument bezeichnet ihn als Sohn von Peter Meyers und Anna Hames von Mamer und
gibt seine Körpergröße mit 1,848 m an. In Mamer wurde er der "Wiespater"
genannt. Er starb im Wieshaus und wurde vor dem Elegiusaltar in der
Pfarrkirche begraben, wo seine Überreste beim Umbau der Kirche 1932 aufgefunden
wurden.
Goedert Theodor, aus Gedesch aus der
Gretengasse, war von 1801 bis 1804 Pfarrer in Stegen und vom 20. Juni 1804 bis
zum 2. April 1831 Pfarrer in Bettendorf, wo er starb.
Steichen Michel stammte aus der längst
verschwundenen Theisenvogtei auf der unteren Mees, in der Nähe von Kefesch.
Er war von 1805-1809 Pfarrer in Noertzingen und von 1809 bis 1840 in Limpach, wo
er starb.
Wolff Heinrich, von der
Neumaxmühle (Hemes), war vom 1.März 1834
bis zum 1. August 1869 Pfarrer in Contern.
Wolff Johann Georg, ebenfalls aus der
Neumaxmühle, war zum ersten Mal vom 30. September
1869 bis zum 21. September 1881 Pfarrer von Contern, wohin er ein zweites Mal am
20. Januar 1884 kam. Er starb in Contern am 18. März 1901.
Christophory Johann, aus Lechesch war
vom 11. November 1829 bis zum 21. März 1844 Pfarrer in Steinheim und vom 21.
März 1844 bis zum 3. Oktober 1863 in Bous/Remich.
"Gestern Abend (16.11.1873) um
halb elf Uhr starb hier nach längerem Krankenlager und versehen mit den hl.
Sterbe-Sakramenten Herr Joh. Christophory, ehemaliger Pfarrer zu Steinheim und
Bous. Geboren zu Mamer im Jahre 1794, absolvierte er seine Studien zu Luxemburg
und trat dann in die Seminarien von Metz und Namür."
(ganzen
Artikel lesen).
Sein
Grab befindet sich in der Missionskapelle
neben der Mamer Kirche.
Am neogotischen Steinkreuz des Priestergrabes befindet sich eine anspruchsvolle, leider
stark verwitterte Darstellung des Guten Hirten, sowie zwei gekreuzte Kelche
als Hinweis auf das Priesteramt des Verstorbenen.
Die Inschrift erklärt:
Hier ruhet
der Hochw. Herr J. CHRISTOPHORY geboren zu Mamer
am 18ten April 1794. gest. in Reckingen als emeritierter Priester
am 10ten 9ten 1873, im 46. Jahre seines Priestertums, wovon
Er 11 Jahre in Steinheim,
und 22 in Bous bei Remich segensreich als
Pfarrer verlebt hat.
Ich habe nicht verborgen deine Barmherzigkeit und deine Wahrheit vor
der großen Versammlung.
Du aber Herr! laß deine Erbarmungen nicht fern sein von mir.
Ps. 40, 11-12
Kirpach Jakob aus Pellen war von
1851-1854 Pfarrer in Meysemburg und von 1854-1862 Pfarrer in Trintingen.
Mertens Nicolaus aus Lanzen war vom 21.
März 1865 bis zum 12. April 1875 Pfarrer in Rümelingen und vom 12. April 1875
bis zum 30. Mai 1900 Pfarrer in Beckerich. Er kehrte dann nach Mamer zurück, wo
er starb.
Freymann Peter aus der Clemesfamilie war vom
31. Dezember 1848 bis zum 8. September 1869 Pfarrer in Niederdonven, wo er
starb.
Redlinger Leonard aus Kefesch in der
Gretengasse war vom 15. Januar 1872 bis zum 12. Juli 1873 Pfarrer in Fentingen,
von 1873 bis 1874 Pfarrer in Noertzingen und vom 16. September 1880 bis zum 19.
April 1881 Pfarrer in Merl, wo er starb. Er wurde in Mamer begraben.
Quaring Karl August, dessen Eltern in
Zwuelen wohnten, war vom 7. Februar 1873 bis zum 28. März 1879 Pfarrer in
Canach und von 1879 bis zum 11. Juni 1884 Pfarrer in Niederkorn.
Kremer Jean-Pierre aus Engel am
Temmerbierg war zuletzt Professor in Diekirch, wo er am 15. August 1941 im Alter
von 66 Jahren starb.
Dondelinger Heinrich aus Jans am Haff,
geboren am 20. April 1861, starb als Pfarrer in Frankreich.
Quelle: Nik. Flener-Delcourt, Aus der
Geschichte der Ortschaft Mamer.
Herausgegeben von der Gemeindeverwaltung bei Gelegenheit der 1000-Jahr-Feier von
Mamer im Jahre 1960, Ss. 127-129 [= Flener 1960]. Mit Verbesserungen und
Ergänzungen.
Von Flener angegebene
Quellen: Ons Hémecht Series Pastorum, Regierungsarchive: Régime français,
Familiendokumente.
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