[Evêque, 1980]
"Après avoir
traversée le village de Mamer, la voie consulaire, en longeant à peu de distance
la route moderne, se porte sur Strassen, qu'elle partage au milieu du village,
pour parvenir a Luxembourg, en longeant les murailles de l'Ermitage de
Ste-Croix.
Lorsqu'on a franchi la côte qui longe le
Mameren Schloss, on aperçoit, à un kilomètre environ vers le sud, le joli
village de Bertrange. La voie romaine d'Arlon à Luxembourg se trouve ici
rapprochée à 50 pas de l'angle décrit par la grand'route.
Sur le flanc méridional de ce Kem est un
vaste champ qui vient d'acquérir une espèce de célébrité par les découvertes
archéologiques qui y ont été faites tout récemment." --->
vgl. Grabung De La Fontaine/Namur von 1844
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| Bei der Einmündung
der Strasse "Dangé-St-Romain" in die Arlonerstrasse ist die
Reims-Trier noch als Feldweg sichtbar. |
Nachdem die Strasse die Mamer
mittels einer Furt oder einer Brücke überquert hat, steigt sie zur
Flur "Bierg" hinauf. |
Blick von der Flur "Bierg" zum
Wasserturm auf "Mimelsratt" |
[Faber, 1975]
"Engling
exprime sa surprise de constater qu'à maints endroits la chaussée était formée
d'une double voie, voire d'une triple levée de terre; une levée principale au
milieu était séparée par des fossés d'une ou deux levées plus étroites et moins
élevées parallèles. Selon lui, ces chaussées n'existaient pas au Haut Empire et
ne se retrouvent qu'aux frontières de l'empire, donc là, ou passaient les
légions. La chaussée principale était donc réservée aux passages rapides de
troupes, la où les levées parallèles à la circulation civile. Toutefois, il est
tout aussi probable qu'elles servaient de soutènement à la voie principale."
[Engling,1872]
"Nach
Dr. Schneider hatten alle römischen Militärwege, die kleinern wie die gröszeren,
ihre gleichlaufenden, aber durch Gräben voneinander getrennten Seitendämme. Wir
.. fanden sie an mehrern unserer hierländischen Römerstraszen, z. B. an der
Niederanwen-Arloner .... und konnten endlich überzeugt sein, dasz auch unsere
Römerstraszen, wenigstens die ältesten und bedeutendsten, ihre parallelen
Seitendämme hatten und theilweise noch haben.
(Wir fanden),
dasz der Römerweg … sich hier und da … durch gleichlaufende Seitendammreste
erweitert. Freilich sah man bisher diese Erweiterungen nicht als Seitendämme an,
sondern vielmehr nur als absichtlich beigebaute Stützen oder Zungen des
Hauptdammes; doch können wir nunmehr sie wohl für nichts Anderes mehr erklären
als für parallele Nebendämme der Heerwege.
Auch an der
Luxemburg-Arloner Militärstrasze zeigt man uns ein Dammstück derselben Art vor
bereits einem Dutzend Jahre, nämlich in der Nähe von Bartringen, zwischen
Strassen und dem "Tossenberg". Als man auf dasselbe stiesz, hielt man es
nicht für den Rest eines parallelen Seitendammes, sondern vielmehr entweder für
eine Anbaute des Hauptdammes, oder für eine Verbindung des letztern mit einer
Römervilla, oder für einen Proviantboden, oder für eine Schanzsohle aus der Zeit
des General Beck. Aber einer anderen Ansicht huldigen wir nun. Unmöglich läszt
sich mehr in Abrede stellen, dasz hier das Überbleibsel eines mit dem
Militärwege gleichlaufenden Seitendammes hervortauchte.
Aus dem
Bisherigen ist nun auch abzusehen, welcher Zeit die Entstehung de parallelen
Straszendämme angehöre ... als mithin die der letzten Römerkaiser, d.h.
derjenigen, welche auf Julian folgten."
Südwestlich des Vicus zweigten Nebenstrassen nach dem Titelberg
(über Holzem und Garnich) sowie nach Dalheim (über Merl und Gasperich) ab.
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| Diverticulum
Mamer-Titelberg zwischen Mamer und Holzem |
[Engling, 1849]
"Doch mag auch hinwieder die
frühzeitige Bedeutsamkeit der Tossenberger Station keinen geringen Antheil
gehabt haben an der Veranlassung dieser Nebenstrassen.
Denn es war wohl schwerlich blosser Zufall, dass deren so viele nächst dem
Tossenberge in die Hauptstrasse einmündeten; es war nicht blosser Zufall, dass
hier in die Strasse von Orolaunum nach Andethanna ein erster Nebenweg, von
Dalheim über Hassel, Itzig, Gasperich und Merl ziehend, bei dem s. g.
Steichen’shause, ein zweiter, von dem Titelberg über Lamadelaine, Petingen,
Dippach, Dahlem und durch den Holzemer und Mamerer Wald kommend, unterhalb des
s. g. Schlossberges (Fussnote 2,
S. 143: Das Vorhandensein dieses vom It. du L. g. angegebenen Diverticulums
bezweifelt Hr. G. München, und beschreibt dagegen in seinem interessanten
Berichte vom 10. Dez. l. J. (S.S. 89 u. ff.) einen andern jenem beinahe
gleichlaufenden und von ihm selbst und den HH. De la Fontaine, Batz, und
Würth-Paquet vor kurzem untersuchten Römerweg, welcher ebenfalls vom Titelberg
über Petingen kommt, von da an aber durch den Garnicher Bann, den Holzemer Wald
und längs des Hagener Busches sich nach der Kaap hinzieht, und dort in den alten
Römerweg nach Arlon einläuft), und
ein dritter von Orolaunum über Clairefontaine und Körich, und von da vielleicht
über Nospelt nach Kehlen (Fussnote
1, S. 144: Zu Kehlen ... führt zur Stunde noch die äusserste zur
Mittagsseite hin gelegene Strasse den Namen “Im Kém” (Pl. IV, 2).
... im s. g. Juckelsbusche oberhalb der “Neumaxmühle” (Pl. IV,2) sollen frühere
Kémspuren erkannt worden sein und einst “Wichtelcher” gewohnt haben."
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[Engling, 1849, Taf. IV]
Der Tossenberg, die Römerstrasse von dem Titelberg nach der Kaap und
das alte Begräbnisz zu Steinfort.

Google Earth overlay |
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Auf der Höhe des Mamer Lycée befindet
sich die Reims-Trier noch immer im Vicusbereich wie ausgerabene
Strukturen rechts und links der Strasse ergeben. |
Ein antiker "Verkehrsknotenpunkt"
südwestlich des Vicus.
Nach unten und nach rechts, die Reims-Trier, nach oben, Diverticulum zum
Titelberg über Holzem und Garnich, nach links, Diverticulum nach
Dalheim. |
Die Reims-Trier erreicht den Vicus, von
Bartringen kommend. |
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| Am Ausgang des Vicus in
Richtung Tossenberg. Hier befanden sich Gräber rechts und links der
Strasse. |
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Fotos mit Photosynth ansehen |
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| Zwischen Bartringen und Mamer |
[Ternes, 1968-2, p.106-107]
LA ROUTE DE REIMS A TREVES
(Wiltheim, Luciliburgensia Romana, Livre III, 1, 18-20), (III, 1, 53-77)
(67) … de cet endroit (Steinfort) la route se dirige vers Luxembourg et, en vue
de la ville elle-même, elle entrait dans le village de Strassen dont le nom est
sans doute un reliquat dû au passage de la voie consulaire qui s'appelle aussi
«strata».
(Note Ternes 39:
Jos. MEYERS, Studien zur Siedlungsgeschichte Luxemburgs, s. d., p. 117,
connaît les formes «Straza» (attestée en 816 et en 1026), « Strasin» (1354) et
«Straissen» (en 1380).
[Koltz, 1970, S. 28]
"Für
die Römerstrasse Arlon-Trier sogar sind uns mehrere (Signal-) Posten, grosse und
kleine, angedeut und teilweise bewiesen (Siehe Plan Abb. 200, S. 576-577).
Zwischen Arlon (416 m Höhe) und dem grossen Posten Tossenberg (320 m) (Notes sur
le Tossenberg, P.S.H. 1850, No 4, p. 267-268; van Werveke, Voirie, p.11; Kanton
Kapellen, Festschrift 1839-1939, S. 63ff., 125ff., 292) dürfte man Strassentürme
bei Steinfort (300 m) und in Cap (300 m) zu suchen haben. Zwischen Tossenberg
und Andethanna einen Turm auf dem Fischmarkt (305 m) und einen auf dem
Senningerberg (400 m). Der nächste Punkt, hinter Andethanna, war jedenfalls der
Widdeberg (390 m), unweit dessen die Strasse in Richtung Trier weiterlief."
[Krier,
Strassen]
"In
seinem Luxemburgum Romanum geht der Jesuit und Altertumsforscher Alexander
Wiltheim (1604-1684) .... mit folgenden Worten auch kurz auf die
Vorstadtortschaft Strassen ein: Die gepflasterte Fernstrasse, die von
Steinfort nach Luxemburg weiterführt, durchquert vor den Toren der Stadt das
Dorf Strassen, dessen Name ohne Zweifel ein Überbleibsel der römischen
Konsularstrasse darstellt, da diese im lateinischen auch strata [= gepflasterte
Strasse] genannt wird.
Die alte
Römerstraße, deren befestigter, leicht überhöhter Damm gut sichtbar war und die
nach den Stürmen der Völkerwanderung rege weiterbenutzt wurde, gab der in
fränkischer Zeit entstandenen dörflichen Siedlung ihren Namen und bestimmte bis
zur Anlegung der neuen Arloner Straße das Gesicht der Ortschaft. Die 'rue des
Romains' und die 'rue du Kiem' lassen ihren Verlauf bis auf den heutigen Tag
klar erkennen.
Von dem Schnitt
(durch die Reims-Trier) in Strassen existieren leider keine Zeichnungen. Die
zahlreichen Photos, die im September 1960 in Strassen gemacht wurden, zeigen
aber, dass die Römerstraße dort den gleichen Aufbau hatte (wie auf dem Kirchberg
und im Hireboesch). Nach Aussagen eines Mitarbeiters des Museums soll in
Strassen sogar noch teilweise der ursprüngliche Plattenbelag, in dem sich die
Fahrrinnen abzeichneten, erhalten gewesen sein.
Abschließend sei noch erwähnt, dass ein
diverticulum (Nebenstraße), das
nach Dahlheim führte, im Ortsbereich von Strassen aus der großen Fernstraße
abzweigte."
[Evêque, 1980]
"La voie
romaine d'Arlon à Trèves traverse en son milieu le village de Strassen, dont la
dernière maison est celle de Steichen. A ce point se trouve l'embranchement du
Diverticulum, qui se porte sur Dahlheim, en passant par Merl, Gasperich, Itzig,
Contern et Syren."
[Koltz, 1970 S. 23]
"Von
Strassen verlief in Richtung Merl eine noch heute «Stengechte Wee» = Steiniger
Weg bezeichnete Querverbindung zu der bereits erwähnten Linie Dalheim-Bonneweg."
Beinahe wäre das Teilstück zwischen Mamer und Bartringen von der Bartringer
Gemeinde unter Denkmalschutz gestellt worden:
BERICHT ÜBER DIE
GEMEINDERATSSITZUNG VOM 2. JUNI 2003 UM 17:30 UHR
13. UNTERBAU DER RÖMISCHEN SIEDLUNG „TOSSENBERG“:
STELLUNGNAHME BEZÜGLICH DES VORSCHLAGS DES
KULTURMINISTERIUMS ZUR EINSTUFUNG ALS NATIONALDENKMAL
Bürgermeister Geimer erinnert, dass sich am Tossenberg ein römischer Weg
befinde, der unter Denkmalschutz gestellt werden sollte. Es habe sich
jedoch herausgestellt, dass dieser sich nicht auf Bartringer Boden
befinde und somit bittet der Bürgermeister den Gemeinderat Punkt 13 von
der Tagesordnung streichen zu dürfen.
Dem Antrag Punkt 13 von der
Tagesordnung streichen zu dürfen wird einstimmig stattgegeben.
Eingefügt aus
Bulletin communal 2003-06-02
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